DSC 500 Pegasus®

Das dynamische Hochtemperatur-Differenzkalorimeter DSC 500 Pegasus® setzt neue Maßstäbe in der Genauigkeit von DSC-Analysen, selbst bei höchsten Temperaturen. Es wurde für die Untersuchung von Hochleistungsmaterialien entwickelt und bietet Lösungen für komplexe Herausforderungen in der thermischen Analyse.

  • Modularer Aufbau ermöglicht den einfachen Austausch von Öfen und Sensoren
  • Hochleistungsfähige Wärmestrom-DSC-Sensoren für präzise Messungen
  • Einzige DSC, die Temperaturmodulationstests (TM) bis zu 1650 °C durchführen kann
  • Vakuumdichtes Design zur Eliminierung atmosphärischer Einflüsse
  • Doppelhubsystem ermöglicht die Integration von zwei Öfen oder einen Ofen kombiniert mit einem ASC
  • Anwendung einer intelligenten Software unterstützt Ihren Arbeitsablauf
  • Ermöglicht die Kopplung mit hochentwickelten Gasanalysesystemen wie FTIR oder MS

Funktionsprinzip:

Bei dieser Methode werden nach ISO 11357-1 eine Probe und eine Referenz einem kontrollierten Temperaturprogramm (Aufheizung, Abkühlung oder isotherm) unterzogen. Die tatsächlich gemessenen Eigenschaften sind die Temperatur der Probe und der Temperaturunterschied zwischen Probe und Referenz. Aus den Rohdatensignalen kann die Wärmestromdifferenz zwischen Probe und Referenz bestimmt werden. Die DSC-Systeme basieren auf relevanten Geräte- und Anwendungsnormen, z.B. ISO 11357, ASTM E793, ASTM D3895, ASTM D3417, ASTM D3418, DIN 51004, DIN 51007.

Methodenentwicklung DSC

Die DSC 500 Pegasus® unterstützt bei:

  • Bestimmung von thermodynamischen Eigenschaften von keramischen und metallischen Hochleistungsmaterialien
  • Quantitative Enthalpie- und cp-Bestimmungen in hochreinen Gasatmosphären
  • Vakuumdicht bis zu 10-4 mbar, u.a. zur Herstellung reinster Inertgasatmosphären für oxidationsempfindliche Materialien
  • Charakterisierung von amorphen Metalle, Formgedächtnislegierungen und anorganischen Gläsern

Vorteile der DSC 500 Pegasus®:

  • Bis zu sechs austauschbare Ofentypen sind verfügbar
  • Maximaler Temperaturbereich von -150 bis 2000 °C
  • Maximale Heizrate von bis zu 100 K/min
  • ASC von bis zu 20 Proben- und Referenztiegel (optional)
  • Gasatmosphären: inert, oxidierend, reduzierend, korrosiv, Vakuum
  • Kopplungsmöglichkeiten mit FTIR, MS, FTIR-MS, GC-MS, GC-MS-FTIR, PulseTA®
  • Proteus®-Software (inklusive Gerätelizenz)

Weitere Informationen finden Sie im technischen Datenblatt oder in der Broschüre.