FlexDIC ist ein Bildkorrelationsystem (Digital Image Correlation System). Mit dem FlexDIC können eine Vielzahl von mechanischen Größen bestimmt werden wie zum Beispiel Kontur, Verschiebung, Dehnung, lokale Dehnung und Punkt-Tracking.
Konzipiert als robustes und multifunktionales Tool für Industrie und Forschung für eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der Materialprüfung und Bewegungsanalyse.
Das FlexDIC ist modular aufgebaut und kann mit zusätzlichen Objektiven, Kalibriertargets, Beleuchtungssystemen und auch mit zusätzlichen Kameras nachgerüstet werden, um das System zu einem MulticamDIC-System aus zu bauen.
Das FlexDIC ist ein Komplett System, bestehend aus Laptop, Software Istra 4D, DAQ-Controller, Objektiven, Kalibriertargets, Montageschienen und Stativ sowie Transportkoffer. Ein Standard FlexDIC-System besteht aus 3 Kameras.
Das FlexDIC System kann Stand Alone oder mit Signalen der Zugprüfmaschine gesteuert werden. Mit Hilfe des DAQ Controller kann das FlexDIC 8 Analogsignale (+/-10V) einlesen. Zum Beispiel von einer Kraftmesszelle oder einem Wegaufnehmer. Mit dem DAQ-Controller können 2 Analogsignale von der Istra 4D Software ausgegeben werden.
Das einfach zu bedienende Messsystem kann eine Vielzahl an Prüfanforderungen erfüllen und ermöglicht, schnelle und präzise Messungen.
Zu den möglichen Anwendungen für Materialprüfung und Bewegungsanalyse gehören: Einfache, quasistatische Zugversuche, Druckversuche, Knickversuch, 3- und 4-Punkt-Biegeversuch, Schwingfestigkeit und bruchmechanische Prüfungen.
Da 3D-Informationen nur von Objekten berechnet werden können, die von mindestens 2 Kameras abgebildet werden, ist das Field-of-View (FoV) auf die Überlappung zwischen den FoVs der einzelnen Kamerapaare beschränkt.
Das Erreichen einer Überlappung kann schwierig sein, besonders bei Objekten die rund oder gebogen sind.

Diese Einschränkung kann durch eine weitere Kamera die Zentral zwischen den beiden äußeren Kameras angeordnet ist vermieden werden.
Die zentrale Kamera wird damit zur Referenzkamera. Dieser Ansatz ist als „Central Reference Camera Perspective (CRCP)“ bekannt.
Wenn ein CRCP auf ein 2-Kamera-FoV gerichtet ist, können die äußeren Kamera-FoVs mit dem vom CRCP bereitgestellten FoV zur Deckung gebracht werden.
Dies ermöglicht die Verbesserung der Oberflächenabdeckung bei gekrümmten, zylindrischen oder unebenen Oberflächenformen und
ist besonders nützlich für die Messung von Ecken oder Kanten mit kleinen Radien.
Technische Daten: