Zetasizer Nano S

Der Zetasizer Nano S ist ein System zur dynamischen Lichtstreuung auf Forschungsniveau zur Messung der Größe von Partikeln im Submikrometerbereich und Molekülen sowie des Molekulargewichts, das Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit mit einfacher Bedienung verbindet. Das System kann jederzeit für Zetapotenzialmessungen aufgerüstet werden.

Der Zetasizer Nano S ist das System der Wahl, wenn höchste Empfindlichkeit und ein weiter Größenbereich benötigt werden. Das Gerät verfügt über dieselben Funktionen wie das Flaggschiff der Linie, der Zetasizer Nano ZS.

Es handelt sich um ein Partikelgrößenmessgerät für die verbesserte Erkennung von Aggregaten, die Messung kleiner Volumina, verdünnter Proben bzw. hochkonzentrierter Proben sowie um ein Gerät zum Messen der Molekülgröße und des Molekulargewichts.

Statische Lichtstreumessungen ermöglichen die Messung des zweiten Virialkoeffizienten für Löslichkeitsprüfungen von Makromolekülen.

  • Größenmessungen von 0,3 nm (Durchmesser) bis 10 Mikrometern mit der patentierten NIBS-Technologie (NIBS, Non-Invasive Back Scatter, nichtinvasive Rückstreuung).
  • Molekulargewichtsmessungen ab 980 Da.
  • Messungen des zweiten Virialkoeffizienten zur Löslichkeit
  • Automatisierte Temperaturtrendmessungen
  • Probenkonzentrationen von 0,1 ppm bis 40 %w/v.
  • Proteingrößenmessungen ab Konzentrationen von 0,1 mg/ml (Lysozyme).
  • Ein Qualitätsfaktor sorgt für vertrauenswürdige Daten
  • Der Expert Advice-Bericht unterstützt die Verbesserung der Probenvorbereitung und des Messverfahrens
  • 21CFR Part 11-Softwareoption zur Erfüllung von ER/ES
  • Forschungssoftwareoption zum Zugriff auf weitere Funktionen und Analysealgorithmen für den Lichtstreuspezialisten
  • Automatisierung von Messungen mit der Autotitrator-Option
  • Flussmodusfunktion zur Verwendung des Geräts als GPC/SEC-Detektor
  • Alternativer Laser, 50mW bei 532nm für Proben die mit dem als Standard eingbauten 633nm Laser nicht kompatibel sind.
  • Optionaler optischer Filter zur Verbesserung von Messungen am fluoreszierenden Proben
  • Option zur Erweiterung des Temperaturbereichs bis 120 °C.
  • Das System kann jederzeit für Zetapotenzialmessungen aufgerüstet werden.

Zubehör

Das MPT-2 ist ein Zubehör für den Zetasizer Nano. Es ermöglicht eine weitgehende Automatisierung einer Reihe von Messungen, die bei der Charakterisierung der Größe und des Zetapotenzials von dispergierten Partikeln und Molekülen üblicherweise erforderlich sind.

Sowohl die Größe als auch das Zetapotenzial können im Zuge einer automatisierten Titration nacheinander gemessen werden.

Der pH-Wert ist eine der wichtigsten Einflussgrößen für das Zetapotenzial von Materialien. Daher sind Messungen des Zetapotenzials als Funktion des pH-Werts und Bestimmungen des isoelektrischen Punkts häufig erforderlich. Eine Automatisierung dieser Messungen verbessert die Produktivität. Zudem kann ein vollständiger Messvorgang anhand eines gespeicherten Verfahrens überprüft werden.

Gemessen wird auch die Leitfähigkeit. Hier ermöglicht eine Automatisierung eine schnellere Bestimmung, ob Ionen in einer Formulierung spezifisch oder nicht spezifisch gebunden sind.

Durch Ausweitung dieser Automatisierung kann die Auswirkung der Konzentration von Additiven wie Netzmitteln und Polyelektrolyten untersucht werden. Mittels einer Verdünnungsfunktion kann zudem die Auswirkung der Verdünnung auf die Größe und das Zetapotenzial der Probe untersucht werden.

Der Zetasizer NanoSampler kann bis zu 96 Probengefäße aufnehmen und dem Zetasizer Nano bis zu 3 sequenzielle Aliquoten einer einzelnen Probe präzise zuführen, um automatisierte Messungen der Partikel- oder Molekülgröße durchzuführen. Die gesamte Bedienung erfolgt weiterhin über die benutzerfreundliche Zetasizer Software und die einfache SOP-Oberfläche (Standard Operating Procedure). Der NanoSampler wird komplett mit der Software, der Analysenzelle und den für den Anschluss an den Zetasizer Nano benötigten Fittings geliefert.

Das SV10 ist ein Zusatzgerät für den Zetasizer Nano zur Bestimmung der Viskosität. Die Viskosität nimmt großen Einfluss auf die Genauigkeit der Messungen da bereits ein Prozent Fehler in der Viskosität einen Prozent Fehler im Ergebnis verursacht. Die Viskosität der Proben wird durch die Temperatur, Änderung der Konzentration und durch die Zusammensetzung des Buffers verursacht.

  • 1% Genauigkeit über einen Bereich von 0.3 bis 10000 mPas.
  • Besonders einfach zu Bedienen.
  • Sehr einfache und schnelle Reinigung.
  • Kompatible mit allen Flüssigkeiten durch Goldkontakten auf den Sensoren.
  • Software inklusive zur Darstellung am PC mittels RS232.
  • Temperaturbereich von 0 bis 100°C (Temperaturregelung nur mit nicht mitgeliefertem Wasserbad).
  • Kalibration mit destilliertem Wasser (funktioniert für die meisten Proben).
  • 2 Punkt Kalibration um einen größeren Messbereich abzudecken.
  • minimale Probenmenge: 10mL.